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Erstes Pro Bono Projekt zieht Zwischenbilanz
Nach zwei Monaten Arbeit konnte das Projektteam des ersten Pro Bono Projekts die erste Phase ihres Projektes für die Karlsruher Arbeitsloseninitiative Ikarus e.V. abschließen. Nach zahlreichen Beobachtungen, Befragungen von Mitarbeitern und Erwerbslosen sowie einem Workshop zu den Kernkompetenzen des Vereins wurden die Ergebnisse bei Ikarus präsentiert. Inhaltlich ging es dabei um die Ermittlung der Kernkompetenzen, sowie um eine erneuerte Aufgabenverteilung und Organisationstruktur der Vereinsmitglieder und Mitarbeiter.
Nachdem das Projektteam durch Beobachtungen an verschiedenen Wochentagen Einblick in die Abläufe bei Ikarus gewonnen hatte, wurden diese statistisch ausgewertet. Dabei wurde der Nutzen der Angebote für Erwerbslose in einer Nutzen-Aufwandsanalyse ermittelt und bestätigt. Eine Konkurrenzanalyse lieferte zusätzliche Informationen. Auf Basis der gesammelten Daten hat das fuks-Team Handlungsempfehlungen zu einzelnen Angeboten abgegeben.
Bei der Optimierung der Aufgabenverteilung nahmen die sechs fuks-Berater die Auslastung der einzelnen Mitarbeiter als Ist-Zustand auf und erarbeiteten einen möglichen Soll-Zustand. Auf Grundlage der Beobachtungen und Befragungen erfolgte hier eine zusätzliche Auswertung von Vereinssatzung, Vorstandsprotokollen und Jahresberichten. Die in diesem Bereich ausgesprochenen Handlungsempfehlungen beinhalten eine Trennung der Vereinsaufgaben und der Angebote für Erwerbslose, sowie die Zuteilung der Verantwortlichkeiten der Aufgabenbereiche auf Vereinsmitglieder bzw. Angestellte
Der Vorstand von Ikarus zeigte sich mit den ersten Ergebnissen sehr zufrieden und wird in den kommenden Wochen über die Realisierung der Empfehlungen beraten. Die zweite Phase der Vereinsrestrukturierung wurde vergangenen Dienstag mit einem Workshop zur Prozessdefinition eingeleitet.

