KT 39: Wirtschaftsmoral - Wohin führt der Weg?
Leserumfrage
Der Karlsruher Transfer ist das Ergebnis der Arbeit unserer Redaktion der vergangenen Monate. Da wir uns jedoch immer weiter verbessern wollen, bitten wir auch Sie um die Teilnahme an der KT-Leserumfrage unter www.karlsruher-transfer.de/umfrage, bei der wir unter allen Teilnehmern einen iPod Shuffle verlosen.
Leserbriefe
Gerne nehmen wir auch Ihre Kommentare und Meinungen zur letzten Ausgabe des
Karlsruher Transfer an dieser Stelle auf. Bitte schicken Sie Ihre Leserbriefe an:
Karlsruher Transfer
Waldhornstraße 27
76131 Karlsruhe
E-Mail: transfer@fuks.org
Begriffe wie Corporate Social Responsibility (zu Deutsch: unternehmerische Gesellschafts-verantwortung) haben es in die Köpfe des Top-Managements gefunden. Kein großes Unternehmen kommt heute mehr ohne Programme mit klangvollen Bezeichnungen wie Green Initiative oder Corporate Citizenship aus. Doch was steckt wirklich hinter diesen Programmen?
Die aktuelle Ausgabe des „Karlsruher Transfer“ stellt sich diese Frage und wirft weitere auf: Verdienen Vorstände und Aufsichtsräte zu viel? Fällt die Forderung nach Regulierung dem erwarteten Aufschwung zum Opfer? Ist CRS wirklich mehr als nur Show?
Wir wünschen Ihnen eine interessante und spannende Lektüre der Artikel, in denen unsere Autoren dem Thema der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung auf den Grund gehen!
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Forschung: Ohne Moral - Der Mythos der Multimillionengehälter
Die Falschen auf der Anklagebank: Dr. Wolff vom Institut für Unternehmensführung der Universität Karlsruhe (TH) zeigt in seinem Artikel, dass der Mythos von überbezahlten Vorständen und Aufsichsträten der Realität nicht Stand hält.
Auszug: Vorstände bekommen Multimillionengehälter" oder "Aktien- und
Optionsprogramme dienen der Selbstbereicherung" sind Beispiele für Überschriften, die man in den letzten Monaten vielfach in Verbindung mit Vorstandsgehältern
in der Öffentlichkeit lesen oder hören konnte. In diesem Zusammenhang wird
dann häufig von einer fehlenden Moral bei der Vorstandsvergütung gesprochen, die
die in der Öffentlichkeit hinreichend genannten Beispiele für Gehaltsexzesse verursacht haben soll. Diese Schlussfolgerung ... [weiterlesen]
Forschung: Wir stehen vor einer Renaissance - Die Wiedergeburt der unregulierten Gier
Die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so gewaltige Produktions-und Verkehrsmittel hervor gezaubert hat, gleicht dem Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er heraufbeschwor - so Karl Marx und Friedrich Engels im Manifest der Kommunistischen ... [weiterlesen]
Forschung: CSR ist mehr als nur Show - Unternehmerisches Engagement im Fokus
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein in Wissenschaft und Praxis kontrovers diskutiertes Thema. Obwohl die Diskussion in den letzten Jahren an Intensität und Qualität zugenommen hat, ist nach wie vor unklar, wie sich die Verantwortung von Unternehmen sinnvollerweise konkretisieren lässt. Ungeachtet dessen ist festzustellen, dass Unternehmen von der Gesellschaft Verantwortung zugewiesen wird und diese in ihrem Eigeninteresse Wege finden müssen, hiermit
angemessen umzugehen. Anderenfalls droht Unternehmen der Verlust ihrer licence to operate, d.h. ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz...[weiterlesen]
Lehre: Geld oder Leben? Moralisierung der Märkte
Im Grunde ist unser kapitalistisches System ein ganz einfaches.
Der Mensch ist ein homo oeconomicus, ein Wirtschaftsmensch. Sein
einziges Merkmal: Das rationale Nutzenmaximieren. Die zwei Rollen, in denen er auftreten kann: Die des Anbieters und die des Nachfragers. Das Dilemma, in dem sich der Wirtschaftsmensch befindet, ist... [weiterlesen]
Lehre: Studierende sensibilisieren
Studenten der Universität Mannheim diskutieren auf den CSR - Wochenenden die Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftsmoral
Welche Auswirkungen hat dieser Vertrauensverlust für die Unternehmen, wie können
sie damit umgehen und bedeutet Gewinnmaximierung automatisch auch eine Abkehr
von Moral oder lassen sich Profit und Moral miteinander vereinbaren? Für Studierende
der Wirtschaftswissenschaften, aber auch für Studierende anderer Studiengänge, ist
es - als zukünftige Führungskräfte - unumgänglich, sich während des Studiums mit
der Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft... [weiterlesen]
Wirtschaft: Transparenz entscheidet - Anleger sollten den deutschen Managern wieder vertrauen
Der Wirtschaftswelt ist es in jüngerer Vergangenheit mit einer in ihrer Vielzahl beängstigenden und in ihrer kreativen Vielfalt beinahe beeindruckenden Anzahl von Unternehmensskandalen gelungen, selbst bei nicht den Wirtschaftsteil der Zeitung lesenden Teilen derBevölkerung eine schwerwiegende Vertrauenskrise gegenüber der Wirtschaft auszulösen. Nicht zuletzt deshalb steht daher die Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen und ihren Managern, insbesondere aber die Führungs- und Kontrollstruktur großer börsennotierter Unternehmen, unter besonderer Betrachtung... [weiterlesen]
Wirtschaft: Wann beginnt die Gier zu wirken?
Ein Gespräch mit Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der A.S.I. Wirtschaftsberatung AG
Karlsruher Transfer (KT): Münster ist die Fahrradhauptstadt
Deutschlands. Sind Sie heute Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren?
Nein. Ich fahre gerne Fahrrad, aber nicht zur Firma. Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich kann nicht langsam fahren und müsste dann erst unter die Dusche. ...
KT: Bankern wird häufig vorgeworfen, dass Sie Ihre eigenen Produkte nicht verstehen. Hatten Sie jemals das Gefühl, ein Produkt, welches Sie gepriesen haben,
nicht zu einhundert Prozent verstanden zu haben?
Wir verkaufen keine Produkte, die wir nicht verstehen. Allerdings können wir die zukünftige Entwicklung der Anbieter und der von ihnen vertriebenen Produkte nicht vorhersehen... [weiterlesen]
Wirtschaft: Ökonomische Pflicht statt altruistischer Kür - CSR bei Daimler
Operative Herausforderungen und gesellschaftlicher Nutzen - Corporate Social Responsibility bei der Daimler AG
Der CSR-Ansatz von Daimler stellt die verantwortungsbewusste
Gestaltung operativer Prozesse in den Vordergrund. Dies bedeutet,
sich bewusst zu machen, wo das Unternehmen und seine Produkte die Umwelt und
Gesellschaft signifikant beeinflussen... [weiterlesen]
Engagement: Brainstorming bei Kilometer 166: Extremsport als Erfolgsmodell
Was haben ein Extremläufer und eine Führungskraft gemeinsam? Worin liegt die Schnittmenge zwischen dem Extremsport und dem "normalen" Berufsleben? Was sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren? Es geht fast immer nur um Leistung. Genauer gesagt um Spitzenleistung. Doch es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen dem Extremsport und dem Alltags- und Berufsleben... [weiterlesen]
Engagement: Professionelle Beratung - Erstmals gemeinnützig!
"Ich war über die professionelle Arbeit sehr überrascht. Ich hatte vorher noch nie mit studentischen Unternehmensberatern gearbeitet und war erstaunt, wie durchdacht und notwendig die Vorschläge waren", urteilt Jutta Shaker von der Arbeitsloseninitiative Ikarus e.V. über das Beraterteam von fuks e.V., das in den vergangenen drei Monaten Maßnahmen zur Restrukturierung ihres Vereins erarbeitet hat. Das Besondere dabei: Das sechsköpfige Team arbeitete "pro bono publico". Das heißt, das Projekt wurde unentgeltlich durchgeführt... [weiterlesen]








