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KT 41: Gegen den Stillstand - Mobilität im Fokus

 

Mobilität kann Spaß machen, richtig teuer sein und ist nicht selbstverständlich. Bestimmt stellen auch Sie sich dabei die Frage, wie mobil Sie sind, was Mobilität für Sie bedeutet und wie und wovon Sie sich bewegen lassen. Ich bin sicher, die Auswahl unserer Artikel kann dazu beitragen, dass Sie für das Thema Mobilität sensibilisiert werden und wir nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Grenzen der Mobilität aufzeigen können. Nun wünsche ich viel Spaß bei der Lektüre.

Hanns-Maximilian Schmidt
Chefredakteur

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Turning East - Der rote Riese und der schwarze Kontinent

China wächst und wächst. In seinem gewaltigen Ressourcenhunger dringt der rote Riese längst in Teile der Welt vor, um die sich der Westen seit langem bemüht, die er aber nie wirklich erreichte. Mit einer neuen Form der Entwicklungszusammenarbeit erobert die Volksrepublik nun den afrikanischen Kontinent und stößt zumindest dort auf Gegenliebe. Mit dieser politisch anspruchslosen, unkomplizierten Entwicklungshilfe erlangt sie nun nicht nur den wichtigen Zugang zu Rohstoffen und Profil gegenüber den G8-Staaten, sondern lässt auch das kriegsgebeutelte, aber rohstoffreiche Angola scheinbar genesen – durch die mühelose Mobilität chinesischer Arbeitsplätze... [weiterlesen]

Warum der Elektromobilität die Zukunft gehört

Ein Erfahrungsbericht und ein Plädoyer für den Umbruch.

Erdöl ist ein endlicher Rohstoff. Selbst wenn großflächige Gebiete, wie die Region um Grönland, im Zuge der Erderwärmung Bohrlizenzen zur Erschließung potentieller Ölfelder vergeben, lässt es sich nicht mit Sicherheit sagen, ob Erdöl am Ende des 21. Jahrhunderts überhaupt noch eine wichtige Rolle als Energielieferant einnehmen wird. Auch der Verbraucherpreis, den man für heutige Ressourcen, das heißt für die noch nicht bekannten oder derzeit nicht wirtschaftlich gewinnbaren Vorräte bezahlen muss, ist nicht präzise prognostizierbar. Daher sind nachhaltige Mobilitätskonzepte gefragt und langfristig unausweichlich... [weiterlesen]

Elektromobilität und Solarstrom

Elektromobilität bietet die Möglichkeit nicht nur die nationale Importabhängigkeit
bezüglich Erdöl zu reduzieren, sondern auch Emissionen zu senken. Wird die benötigte elektrische Energie aus regenerativen Energiequellen gewonnen ist der Effekt besonders stark ausgeprägt. Doch inwieweit kann Elektromobilität dazu beitragen, dezentral erzeugten Strom aus Photovoltaik-Anlagen ortsnah zu verwenden und somit ökologisch und ökonomisch positive Effekte induzieren? [weiterlesen]

Ein aussichtsloser Kampf

Als US-Präsident Richard Nixon 1972 den Begriff des „War on Drugs“ prägte und umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels und der damit einhergehenden Verbrechen in die Wege leitete, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, dass dieser „Krieg“ fast 40 Jahre später aussichtsloser ist als je zuvor. Die vielzitierte Globalisierung hat auch vor dem Drogenhandel nicht halt gemacht und ermöglicht dem Geschäft einen geschätzten Gesamtumsatz von 400 Milliarden US-Dollar weltweit... [weiterlesen]

Smart Mobility

Why today‘s degree of mobility is limited, and how our approach to transport needs to develop in order to achieve a more sustainable mobility.

Developing lifestyle in the past 30 years shows an increasing focus on spatial flexibility, and a major success factor of economies in this period has been the availability of transport modes, from developed nations by increasing living standards, to China, where economic growth is largely based on mass export. But the question arises if the way transport is conducted has a future, from global cargo flows to individual commuting. With oil prices oscillating widely, infrastructures collapsing and an increasing awareness for ecological issues, our mobility approach we administer today needs to be rethought. A new mix of traditional modes together with steady technological innovation and people who use them is needed to make global mobility reliable, ecological friendly, human and sustainable – or in one word: smart... [weiterlesen]

Per Anhalter durch die Großstadt

Mit einer neuartigen Anwendung für Mobiltelefone will eine Gruppe junger Studenten um das KIT den Straßenverkehr und unser Reiseverhalten revolutionieren. Das Web 2.0 erreicht Deutschlands Straßen.

Ein sonniger Montagmorgen, 7.30 Uhr. Ina schließt die Haustüre hinter sich und macht sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Dann der Schrecken. Schon bevor sie um die Ecke biegt, hört sie das verdächtig tiefe und röhrende Motoren eines ÖPNV-Busses, der sich gerade schadenfroh davonmacht. Der Verdacht bestätigt sich, als Ina Sekunden später freie Sicht auf das von dannen ziehende Hinterteil des Stadtbusses hat. Es scheint zu grinsen. Sie seufzt. Ihre Vorlesung wird heute wohl ohne sie auskommen müssen... [weiterlesen]

Go west, young lady!

Wanderungen sind traditionell eher Männersache. Egal, ob es um die Besteigung der Zugspitze oder die Eroberung des Wilden Westens geht. Doch Frauen sind in den letzten 30 Jahren viel mobiler geworden als in den Generationen davor. In vielen Regionen der neuen Bundesländer haben Frauen Männer bereits klar überholt. Gerade in der Gruppe der gut ausgebildeten Frauen zwischen 18 und 29 Jahren ist die Anzahl derer, die der alten Heimat den Rücken kehren, signifikant... [weiterlesen]

„Ich schaue auf die ganz harten Qualifikationen“

Carsten Spohr ist mit 43 Jahren einer der jüngsten CEO des Luftfrachtgeschäfts.Der Wirtschaftsingenieur und Verkehrspilot schildert im Gespräch mit dem KarlsruherTransfer seinen Werdegang und die wachsenden Herausforderungen der Branche.

Karlsruher Transfer: Herr Spohr, wie kommt man mit 40 Jahren auf den Chefsessel einer Luftfrachtlinie?

Spohr: Dazu kann ich Studierenden nur raten, sich diese Frage noch nicht zu stellen. Die, die ihre Karriere im Vorfeld genau planen sind leider meistens die, denen sie nachher nicht gelingt. Karriere ist eine Mischung aus Leistung, Timing und auch Glück... [weiterlesen]

Ortstermin

Der Einsatz schwerer Geräte kündigt bereits jetzt das Großprojekt an, das nicht nur die Bevölkerung, sondern auch das Erdreich spaltet. Andere bauen Brücken, Karlsruhe gräbt Tunnel. In einem 615-Million- Euro-Projekt und mehr als 10 Jahren Bauzeit wird nicht nur die Straßenbahn durch die Kaiserstraße eine Etage tiefer gelegt, sondern auch die vielbefahrene Kaiserstraße ummodelliert. Durch einen weiteren Tunnel wird dort der gesamte Straßenverkehr unterirdisch geführt, während die S-Bahnen sich über einem weitläufigen Grünstreifen durch die Kaiserstraße ziehen... [weiterlesen]

Management auf Sicht

Eine Studie der Strategieberatung Booz & Company zeigt auf: Nirgends werden
Manager schneller ausgewechselt als in deutschsprachigen Chefetagen. Durchschnittlich musste mehr als jeder fünfte Vorstandsvorsitzende seinen Posten im vergangenen Jahr räumen.

Es ist noch nicht lange her, da war eine Festanstellung Garant für Beschäftigung im Unternehmen bis zum Rentenalter. Spätestens mit Ende 20 stieg man nach der Ausbildung oder dem Studium ins Unternehmen ein, arbeitete sich über die Jahre hoch und landete mehr weniger schnell auf einer verantwortungsvollen Position... [weiterlesen]

fuks feiert Doppelsieg

Gleich zwei Projektteams der fachübergreifenden Unternehmensberatung KarlsruherStudenten bekommen bei der Preisverleihung zum „Projekt des Jahres 2010“ von A.T. Kearney und dem JCNetwork Auszeichnungen für ihre Beraterleistung.

Anschließend wurden diese Aufgaben auf Verbesserungspotentiale analysiert und daraus ein Konzept entwickelt, welches zusammen mit den Mitarbeitern anschließend weiter verfeinert wurde. Schon mit der Anzahl und Vielfalt der ersten Ideen konnte das fuks-Team überzeugen. „Durch unseren Blick von außen konnten wir zum Einen besser ‚querdenken‘ und damit auch unkonventionelle Lösungen vorschlagen... [weiterlesen]

25 Jahre am Drücker

Forschungsschwerpunkt Ambient Assisted Living:
Für eine mobile, aktive und selbstbestimmte Zukunft für die ältere Generation

Das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe hat guten Grund zu feiern. In diesem Jahr wird die Einrichtung 25 Jahre alt und zeichnet sich nach wie vor durch aktuelle Forschungsprojekte aus. So entwickelt der BereichAmbient Assisted Living (AAL) Technologien, um Menschen ihre Selbständigkeit in der eigenen Wohnung auch bei körperlichen oder kognitiven Einschränkungen weitestgehend zu erhalten. Julia Müller und Theo Ge trafen das Vorstandsmitglied Prof. Dr. Rudi Studer und AAL-Projektleiter Dr.-Ing. Christophe Kunze zu einem Gespräch über die Geschichte und Zukunft des FZI sowie dem Bereich der Mobilität im Alter... [weiterlesen]